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Smart Home Steuerung ohne Smartphone

21.02.20 10:53 von Niklas Holten

Es muss nicht immer das smartphone sein

Die meisten Smart Home Systeme lassen sich heute mit dem Handy über eine App steuern. Was aber, wenn man nun, zum Beispiel als älterer Mensch, kein Smartphone oder Tablet nutzt? Oder wenn man froh ist, zuhause das Smartphone einfach mal links liegen lassen zu können? Zum Glück gibt es fürs Smart Home viele alternative Steuerungsmöglichkeiten.

Telefonieren E-Mails abrufen, Kurznachrichten senden, Videos anschauen – für viele Menschen ist das Smartphone ein unverzichtbarer Begleiter und ein Leben ohne Handy unvorstellbar. Aber kommt bei Ihnen nicht auch ab und zu einmal der Wunsch auf, etwas weniger abhängig zu sein vom Smartphone? Etwas seltener auf den kleinen Bildschirm zu schauen und den Augen eine Erholung von den kleinen Buchstaben und dem blauen Licht gönnen zu wollen? Es tut gut, abends und am Wochenende das Smartphone einmal beiseite zu legen und sich nicht permanent von Benachrichtigungstönen „gängeln“ zu lassen. Da ist es hilfreich, wenn auch das Smart Home „handy-los“ gesteuert werden kann – und Sie dennoch nichts an Bedienkomfort einbüßen müssen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, die ganz nach Vorlieben zum Einsatz kommen und auch untereinander kombiniert werden können.

Stationäre Steuerung

Wenn Sie die in die Hausautomation integrierten Komponenten gern von einem festen Ort aus steuern, sind Wandtaster das Mittel der Wahl. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, die verschiedenen Zwecken und Ansprüchen gerecht werden. Das Angebot variiert je nach Hersteller. Da wäre zum Beispiel der funkfähige Mehrfach-Wandtaster, den es zum einen kabelgebunden, zum anderen als batteriebetriebene Aufputzvariante gibt. Er verfügt – der Name sagt es schon – über mehrere Wippen mit in der Regel zwei Tasten. Auf jede der Wippen kann eine Gruppe Smart Home Komponenten angemeldet werden, zum Beispiel die Beleuchtung, die Rollladenbedienung und die Ansteuerung von Heizkörper-Stellantrieben. So können Sie mit einfachem Tastendruck die angemeldeten Lampen an- und ausschalten oder auch dimmen oder mehrere Rollläden gleichzeitig hoch- oder herunterfahren. Besitzen Sie ein Smart Home System wie beispielsweise den HomePilot®, können Sie die einzelnen Tasten auch so programmieren, dass sie eine bestimmte Szene auslösen, also zum Beispiel den „Romantischen Abend“ mit gedimmtem Licht, eingestellter Musik, heruntergelassenem Wohnzimmerrollladen und auf Wunschtemperatur eingestellter Heizung. Möglich ist es auch, eine Taste zur „Alles aus“-Taste zu machen, dann schalten Sie mit einem Tastendruck zentral alle angemeldeten Verbraucher aus. Entscheiden Sie sich für einen Mehrfach-Wandtaster von Rademacher, können Sie – egal, ob batteriebetrieben oder kabelgebunden – pro Wippe bis zu acht Komponenten anmelden, insgesamt also bis zu 24 Komponenten. Smart_Home_Wandtaster

Eine weitere stationäre Steuerungsmöglichkeit ist ein funkbetriebener Einkanal-Wandtaster. Mit ihm können Sie entweder eine Gruppe von Komponenten, zum Beispiel Leuchten, zeitgleich bedienen oder eine programmierte Szene auslösen. Bei Rademacher gibt es diesen Wandtaster als batteriebetriebenes, funkgesteuertes Aufputz-Modell.

Alternativ oder zusätzlich ist auch eine mobile Steuerung Ihrer Hausautomation möglich. Dafür bieten die Hersteller Fernbedienungen an, die als zentrale Funksteuerung dienen. Mit ihnen können Sie zum Beispiel Ihre Rollläden, Raffstore, Markisen oder Beleuchtung bequem per Funk steuern. Wie bei dem Mehrfachwandtaster werden die Geräte in Gruppen sortiert, die Sie dann unabhängig voneinander ansteuern können, beispielsweise die Rollläden in der ersten und die in der zweiten Etage Ihres Hauses. Oder die Lampen im Wohnzimmer und die in den Fluren und im Treppenhaus. In der Regel bieten diese Fernbedienungen auch zahlreiche Automatikfunktionen wie ein Standard-, Wochen- und Tagesprogramm oder die Zufallsfunktion.

Alexa & Co.

Wer das Smart HRademacher_Amazon_Echo dot_Nachttisch_2-2-2ome steuern möchte, ohne dabei auch nur einen Finger rühren zu müssen, nutzt einfach die Stimme – und profitiert von der Fähigkeit vieler Hausautomatisierungen, auf Befehle von Sprachassistenten zu hören. Google Assistant, Alexa von Amazon oder Apples Siri: Mit den passenden smarten Lautsprechern gehorchen Ihnen Ihre Smart Home Komponenten aufs Wort, vorausgesetzt natürlich, sie unterstützen die Ansteuerung per Sprache. Dann heißt es „Okay, Google, fahre den Rollladen im Schlafzimmer nach unten“ oder „Alexa, löse die Szene ‚Leseabend‘ aus.“ Ihr Smart Home bedienen Sie dann von jedem Ort im Haus aus, zum Beispiel auch, ohne aufstehen zu müssen, vom Sofa. Auf die Steuerung per Smartphone verzichten können Sie zudem, wenn Sie die App Ihres Smart Home Systems auf Ihrem Tablet installiert haben. Durch den deutlich größeren Bildschirm ist die Bedienung sehr viel angenehmer. Und: mit einer speziellen Halterung können Sie das Tablet auch an der Wand befestigen und haben so im Handumdrehen ein bequem zu bedienendes Wandpanel. Darüber hinaus ist es natürlich möglich, Ihre Hausautomation rein über den Desktop-Computer zu steuern. Da Sie dann aber, was spontane Befehle betrifft, so gar nicht mobil sind, da Sie immer erst zu Ihrem Rechner gehen müssen, ist das die am wenigsten flexibelste und damit sicher die am wenigsten genutzte Option.

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