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Alexa oder Google Assistant – welcher Sprachassistent kann was?

31.10.19 15:05 von Niklas Holten

Das Smart Home mit der Stimme bedienen

Hätten Sie’s gewusst? Die zahlreichen Anwendungen und Geräte in einem Smart Home lassen sich nicht nur über ein Wandpanel, über den PC, eine Fernbedienung oder eine App für Smartphone und Tablet steuern, sondern auch über Sprachassistenten. Ganz vorne mit dabei: Amazons Alexa und Googles Assistant. Aber welchen soll man sich anschaffen?

Auch, wenn die Zahl bereits aus dem vergangenen Jahr stammt, kann sie sich doch sehen lassen: Jeder achte Bundesbürger ab 18 Jahren nutzt bereits einen intelligenten Lautsprecher mit digitalem Sprachassistenten. Insgesamt sind das immerhin rund  8,7 Millionen Menschen in Deutschland. Amazon und Google rühren eifrig die Werbetrommel, so dass die Zahl inzwischen schon höher liegen dürfte. Auch die Tatsache, dass man über die smarten Speaker nicht nur nach dem aktuellen Wetterbericht fragen, die Lieblingsmusik abspielen oder Pizza bestellen kann, sondern viele Smart Home Systeme auf Befehle hören, die mit „Alexa“- beziehungsweise „Okay, Google“ beginnen, hat die Absatzzahlen sicher erhöht. Wenn auch Sie überlegen, beispielsweise Ihre Heizung oder Beleuchtung zukünftig bequem per Sprachsteuerung zu regeln, stehen Sie vor der Qual der Wahl: Für welchen der intelligenten Helfer sollen Sie sich entscheiden? Die wichtigste Antwort schon vorab: Egal, ob Sie lieber mit Alexa sprechen oder die Google Sprachsteuerung nutzen, beide Systeme werden in der Regel das tun beziehungsweise veranlassen, was Sie von ihnen verlangen. Es gibt also keine richtige oder falsche Entscheidung. Aber es gibt durchaus Unterschiede. 

Alexa? Google? Echo? Home?

Vielleicht ein paar Amazon_Alexa_SprachsteuerungBegriffserklärungen vorweg: Mit Alexa hat Amazon eine intelligente Software entwickelt, die in Verbindung mit dem smarten Lautsprecher Echo zum Einsatz kommt. Google hat seine Lautsprecher Home genannt, die zugehörige Software heißt Assistant. Alexa hört auf ihren Namen, Assistant wird mit „Okay, Google“ oder „Hey, Google“ zum Leben erweckt. Mit welcher Stimme das jeweilige System dann antwortet, kann man bei beiden Anbietern auswählen: weiblich oder männlich. Allgemein stellen Nutzerinnen und Nutzer fest, dass die Stimmen von Alexa „netter“ und wohlklingender seien als die der Google Sprachsteuerung, aber wie so vieles ist sicher auch das Geschmackssache.

Aufgrund der technischen Eigenschaften wird der Lautsprecher von Amazon Sie vielleicht etwas besser verstehen als der von Google: Echo kann Ihre Stimme über sieben Schallsensoren hören, Home muss mit zwei Mikrofonen auskommen. Das heißt, Alexa versteht Sie bei lauten Hintergrundgeräuschen oder wenn mehrere Personen auf einmal reden voraussichtlich etwas besser. Aber im Normalbetrieb ist der Unterschied gering, beide Lautsprecher reagieren zuverlässig bei Entfernungen bis zu 15 Metern. Zudem lernen beide Sprachassistenten mit der Zeit dazu und dadurch wird auch die Sprachsteuerung insgesamt kontinuierlich optimiert und erweitert.

In Sachen Sprachintelligenz urteilen Experten, dass Google mit seinem Assistant die Nase vorn habe. Die Algorithmen der Künstlichen Intelligenz seien wendiger und konversationsfreudiger und ließen sich schwerer aus dem Konzept bringen als die von Alexa. Es wird aber auch festgestellt, dass das nicht in allen Situationen gleich sei: Google Home ist eher der Primus, wenn es um allgemeine Wissensfragen und Auskünfte geht, Echo punktet bei – wer hätte es gedacht – Einkaufs- und Produktanfragen. Insgesamt bietet Amazon deutlich mehr Features und hat mehr Kooperationen mit Drittanbietern. So gibt es bereits über 50.000 Alexa-Skills und der Sprachassistent ist mit mehr als 20.000 Geräten kompatibel.

Was die Multimedialität beider Geräte betrifft, nimmt keines dem anderen die Butter vom Brot. Beide Lautsprecher sind kleine Entertainment-Boxen, die auf Ihren Zuruf Streaming-Dienste ansteuern oder YouTube-Videos auf Ihren Fernseher schicken. Beide Geräte können Sie auch via Bluetooth zum Beispiel an die Lautsprecherboxen Ihrer Stereoanlage oder andere mobile Geräte „anschließen“.

Sprachsteuerung im Smart homeGoogleHome-Sprachsteuerung

Beide Systeme sind mit unzähligen Komponenten aus dem Smart Home Bereich kompatibel. So lässt sich auch der HomePilot® von RADEMACHER problemlos über die Sprachassistenten steuern.  Voraussetzung dafür ist lediglich, dass das HomePilot® Smart Home über WR Connect, den RADEMACHER  HomePilot®-Server, angemeldet ist. Anschließend kann der entsprechende Skill aktiviert und das Smart Home System mit dem Sprachassistenten verknüpft werden. Sie entscheiden dabei selbst, wo Sie mehr Bedienkomfort genießen möchten und welche Funktionen und Anwendungen Ihrer Hausautomation Sie per Sprachbefehl ansteuern möchten. Dazu genügt eine einfache Einstellung in der Gerätebeschreibung. Damit die Sprachsteuerung problemlos funktioniert, achten Sie darauf, eindeutige Kommandos zu geben. Befehle wie „mir ist kalt, mach es wärmer“ können die Sprachassistenten nicht verstehen und daher auch nicht einem bestimmten Gerät oder einer Aktion zuordnen. Besser sind eindeutige Befehle wie „stelle die Heizung im Bad auf 23 Grad“. Wichtig ist außerdem, dass Sie die einzelnen Komponenten in Ihrem smarten Zuhause eindeutig und verständlich benennen, also zum Beispiel die Beleuchtung im Wohnzimmer nicht Licht 1, Licht 2 und Licht 3 heißt, sondern Deckenlampe, Stehlampe und Leselampe. So ist es auch für Sie einfacher, die einzelnen Lichtquellen auseinander zu halten und die richtigen Befehle zu geben. 

Intelligenter Lautsprecher oder App

Praktisch: die Sprachsteuerung funktioniert nicht nur mit den passenden Lautsprechern von Amazon oder Google, sondern auch einfach über das Smartphone mit der entsprechenden Alexa- bzw. Assistant-App. Das kann im Alltag von Vorteil sein: Wenn Sie zum Beispiel auf der Couch liegen und „Alexa, dimme die Stehlampe auf 50 Prozent“ oder „Hey, Google, schließe die Rollläden im Wohnzimmer“ einfach ins Smartphone sagen können. Sie müssen sich dafür nicht im selben Raum befinden wie die Lautsprecher – oder kommen sogar ganz ohne Lautsprecher aus. Wie schon oben in diesem Blogtext erwähnt, geben sich Alexa und Assistant in Sachen Smart Home Steuerung nicht viel. Einen Unterschied gibt es allerdings: Im Gegensatz zu Alexa ist es in Kombination mit der Google Sprachsteuerung möglich, den Status einzelner Räume oder Geräte abzufragen. Wenn Sie abends ins Bett gehen, können Sie sich beispielsweise mit den Fragen „Ist das Licht im Keller ausgeschaltet?“ oder „Sind die Rollläden in der Küche geschlossen?“ schnell über den aktuellen Zustand vergewissern. Ein Kontroll-Rundgang durchs Haus wird dadurch überflüssig.

Unser Tipp: Machen Sie sich vorab Gedanken über Ihre Anforderungen und Wünsche. Und sprechen Sie auch mit einem Smart Home Experten, wenn Sie vor der Kaufentscheidung stehen; die Entwicklung bei Sprachassistenten sind rasant und er kann Sie über die aktuellsten Features informieren. Einen passenden Ansprechpartner in Ihrer Nähe finden Sie über unsere HomePilot® Fachmann Suche: https://www.rademacher.de/kontakt/fachmann-in-ihrer-naehe

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