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Energieeffizienz im Smart Home

15.02.19 12:23 von Niklas Holten

Smarte Technik steigert die Energieeffizienz im Haushalt

Haben Sie morgens in der Hektik mal wieder vergessen, die Heizung herunterzudrehen und das Licht auszumachen? Ein Smart Home System übernimmt diese täglichen Routinen ganz selbstständig für Sie und hilft damit, wertvolle Energie zu sparen. 

Die effiziente Nutzung von Energie ist ein großes Thema unserer Zeit. Erneuerbare Energien, Energiewende, Kohleausstieg, die Diskussion über höhere Strompreise – um Schlagwörter wie diese und viele andere kommt keiner herum, der zumindest ein bisschen am aktuellen gesellschaftspolitischen Geschehen teilhat. Dabei kann jeder einzelne Haushalt einen kleinen Beitrag zu mehr Energieeffizienz und damit zum Klima- und Umweltschutz leisten – und gleichzeitig Energiekosten und damit bares Geld sparen.  

Heizung auf den Prüfstand stellen

Das weitaus größte Einsparpotenzial gibt es bei der Raumwärme, sprich: bei der Heizung. Gut 70 Prozent des gesamten Verbrauchs im privaten Haushalt gehen auf das Konto Heizen. Stellen Sie sich daher die grundlegende Frage: Ist meine Heizanlage noch zeitgemäß? Alle Heizkessel, die älter als 20 Jahre sind, sind es vermutlich nicht. Hier lohnt es sich, die Heizung auf den Prüfstand zu stellen und über einen Austausch nachzudenken.  Darüber hinaus stehen viele alte Heizkessel für Öl und Gas Ende 2019 sowieso vor dem Aus: Wenn sie älter als 30 Jahre sind, müssen sie in vielen Fällen ausgewechselt werden. Diese Austauschpflicht ist in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt.

Doch auch mit modernen Heizkesseln und Wärmepumpen ist das Ende der Fahnenstange in Sachen Energiesparen noch nicht erreicht. Hier kommt die automatisierte Haustechnik ins Spiel, die auch und gerade beim Heizen zeigen kann, was in ihr steckt. Und das ist eine ganze Menge. Die FAZ berichtet von einer Studie, für die 40 Haushalte mit Geräten für automatisiertes Heizen ausgestattet wurden. In diesen Haushalten hat man den Energieverbrauch über eine Heizperiode hinweg erfasst. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Im Vergleich mit den Verbrauchsdaten der davor liegenden Heizperiode haben die Haushalte dank der smarten Technik ein Zehntel weniger Energie verheizt, bei manchen Teilnehmern war es sogar ein Viertel.

Angenehm temperierte Räume nach wunschzeitSmart-Home-App

Intelligente Technik kann also helfen, die Energiekosten deutlich zu senken. Über elektrische Heizkörperstellantriebe, die in ein Smart Home eingebunden sind, lässt sich die Wunschtemperatur zeitabhängig einstellen. Gehen beispielsweise alle Bewohner zu einer bestimmten Zeit am Morgen aus dem Haus, schalten sich die Heizkörper automatisch in den Energiesparmodus. Bevor sie abends wieder nach Hause kommen, fahren diese die Temperatur wieder hoch. Besitzt das Smart Home System eine App-Anbindung können Sie auch mobil von unterwegs in die programmierten Einstellungen jederzeit eingreifen und bedarfsgerecht Änderungen vornehmen. Sie arbeiten länger als geplant oder treffen sich noch spontan mit Freunden zum Abendessen? Kein Problem – mit wenigen Klicks verlängern Sie den Energiesparmodus Ihrer Heizung, damit die Wohnräume nicht unnötig auf Temperatur gebracht werden. Das gleiche Prinzip kommt übrigens bei einem Raumtemperaturregler für die Fußbodenheizung zum Tragen. In Verbindung mit einem Fenster-Tür-Kontakt eröffnet sich noch mehr Einsparpotential. Sobald ein Fenster geöffnet wird, regelt sich die Heizung automatsch herunter, um keine teure Wärme zu verschwenden.

Noch mehr Effizienz dank automatisierten Rollläden

Noch mehr Energie sparen lässt sich, wenn die Rollläden ins Smart Home integriert sind und ein Umweltsensor installiert ist. Der registriert zum Beispiel, wenn die Außentemperatur unter einen vorher festgelegten Wert sinkt und lässt dann automatisch die Rollläden herunterfahren, damit sich ein dämmendes Luftpolster zwischen Rollladen und Fensterscheibe bilden kann. Im Sommer funktioniert das Ganze übrigens auch mit umgekehrten Vorzeichen: Ab einer bestimmten Temperatur oder auch bei einem vorher definierten Sonnenstand gibt der Umweltsensor den Befehl, die Rollläden zu schließen oder die Markise auszufahren. Dadurch blieben die Wohnräume angenehm kühl und der Einsatz von  verbrauchsintensiven Ventilatoren oder Klimaanlage wird überflüssig.    

Volle Kontrolle Über den Stromverbrauch

WaschmaDuoFern-Zwischenstecker-Schaltenschine, Trockner, Fernseher, Radio, Spielekonsole, Tablet und Smartphone – bei der Vielzahl an elektronischen Geräten, die regelmäßig im Alltag zum Einsatz kommen, schlägt auch der Stromverbrauch zu Buche. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat berechnet, dass es vor allem Geräte rund ums Kochen, Bügeln und Trocknen sind, die mit 30 Prozent den größten Anteil am Gesamtstromverbrauch in einem Haushalt ausmachen, gefolgt von Kühl- und Gefriergeräten. Hier kann es sich also lohnen, alte Stromfresser ausfindig zu machen und gegen stromsparende Neugeräte mit hoher Energieeffizienzklasse zu ersetzen. Wie hoch der Verbrauch einzelner Geräte wirklich ist, können Sie am besten mit einem Strommessgerät überprüfen, das einfach zwischen Steckdose und Gerät geschaltet wird. Diese gibt es schon für wenige Euros im Baumarkt – oder Sie leihen sich eines bei Ihrem Energieversorger aus.

Doch am sparsamsten sind die Geräte, wenn sie erst gar nicht in Betrieb sind. Mit intelligenten Zwischensteckern für die Steckdose behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Elektrogeräte. So können Sie auf einen Blick in die Smart Home App erkennen, ob beispielsweise Fernseher, PC oder Kaffeemaschine unnötig im Standby-Betrieb laufen, obwohl niemand zu Hause ist – und bequem von unterwegs die Geräte vom Stromnetz trennen. Gleiches gilt natürlich auch für die Beleuchtung. Bewegungsmelder können die Stromkosten zusätzlich senken, denn sie sorgen dafür, dass das Licht wirklich nur dann an ist, wenn es gerade benötigt wird. Erfasst der Sensor keine Bewegung mehr, schaltet sich die Beleuchtung nach einer gewissen Zeit automatisch wieder aus. Das ist vor allem im Eingangsbereich, Fluren und Treppenhäusern sinnvoll. Praktisch ist auch die Verknüpfung der Beleuchtung mit einem Umweltsensor. Dann schalten sich die Lampen erst an, wenn das Tageslicht nicht mehr ausreicht.

Energieeffizienz im Smart Home auf Knopfdruck

Je mehr Verbraucher Sie in Ihr Smart Home integrieren, desto effizienter wird im Übrigen eine Funktion, die die meisten Systeme unterstützen: der Alles-aus-Knopf. Mit ihm können Sie beim Verlassen des Hauses oder wenn Sie abends ins Bett gehen mit nur einem Tastendruck die Beleuchtung und alle nicht benötigten Geräte vom Stromnetz nehmen und damit sicher sein, dass sie nicht unnötig Energie verbrauchen

Mit unserem HomePilot Smart Home lassen sich die smarten Effizienztipps übrigens spielend leicht umsetzen. Das System vernetzt Rollläden, Licht, Heizung, Kameras und elektrische Geräte per Funk miteinander und ist daher auch für die Nachrüstung ideal geeignet. Mehr Informationen und Inspirationen findet ihr hier:                                                     

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