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Smart Home in der Mietwohnung

19.06.18 16:48 von Niklas Holten
Smart Home in der Mietwohnung ist nicht möglich? Doch, denn viele Komponenten lassen sich ohne großen Eingriff in die Bausubstanz installieren und bei einem Auszug problemlos zurückbauen und mitnehmen.

Morgens im Bett per Smartphone schon mal die Kaffeemaschine einstellen und Rollläden,  Licht und Heizung einfach per Sprache bedienen – diesen Wohnkomfort ermöglichen Smart Home Systeme, die die verschiedenen Komponenten im Haus miteinander vernetzten und automatisieren. Eigentümer und Bauherren haben bei der Planung und Installation der modernen Technik völlig freie Hand und können das System passgenau auf sich und ihre persönlichen Vorlieben einrichten. Aber auch wer zur Miete wohnt, muss auf den Komfort eines Smart Homes nicht verzichten. Mit einer funkbasierten Lösung wie dem HomePilot® von RADEMACHER kommunizieren die einzelnen Geräte drahtlos miteinander, daher müssen für die Installation weder Wände aufgestemmt noch mühsam Leitungen verlegt werden. Die Haussteuerung ist daher auch für Mietwohnungen ideal geeignet.

Licht und Elektrogeräte per Zwischenstecker automatisieren

Im Handumdrehen kann man alle Vorteile des intelligenten modernen Wohnens nutzen. Es gibt zahlreiche Optionen, um Komponenten und Anwendungen miteinander zu vernetzen. Das meiste davon kann man problemlos selbst erledigen. Den Anfang macht die Smart Home Basis – die zentrale Steuereinheit des gesamten Systems – die einfach per Plug & Go auf ein bestehendes LAN oder WLAN-Netz aufgesetzt wird. Dafür sind lediglich ein Computer mit Internetzugang und aktuellem Browser und ein Internet-Router nötig. Nun können Sie zahlreiche Komponenten in das System einbinden. Licht und Elektrogeräte lassen sich beispielsweise ganz leicht mit Funk-Zwischensteckern integrieren. Diese werden einfach zwischen Steckdose und Netzstecker geschaltet und schon können Sie etwas die Stehlampe im Wohnzimmer bequem von der Couch aus per Smartphone-App regeln. Oder Sie hinterlegen feste Zeiten, zu denen das Licht automatisch an- bzw. ausgeschaltet wird: Wenn Sie abends nach Hause kommen empfängt Sie dann eine gemütlich beleuchtete Wohnung, und morgens beim Verlassen des Hauses schaltet sich das Licht automatisch aus, damit keine Energie vergeudet wird. Per App behalten Sie auch von unterwegs alles im Blick und können jederzeit kontrollieren, ob die Beleuchtung oder Elektrogeräte wirklich aus sind. full-ein-ausschalten-elektrogeraete

Auch fest installierte Leuchten, etwa die Deckenlampe, können Sie funkfähig und damit smart-home-tauglich machen. Da hierfür entsprechende Schaltaktoren hinter dem Lichtschalter, also unter Putz, nötig sind, sollte für den Einbau ein Elektrofachmann hinzugezogen werden. Der Experte kann auch Dimmer oder Bewegungsmelder problemlos integrieren. Zu beachten ist: Möchten Sie die unter Putz installierten Komponenten bei einem Wohnungswechsel mitnehmen, müssen diese auch wieder fachmännisch ausgebaut werden. Andernfalls müssten Sie sich mit dem Vermieter oder Nachmieter über ein Ablöse für die Geräte einigen. 

Elektronische Gurtwickler unkompliziert nachrüsten

Für spürbaren Wohnkomfort sorgen automatisierte Rollläden, die sich morgens selbsttätig bei Sonnenaufgang öffnen und abends mit Einsetzen der Dämmerung schließen. Mit elektronischen Gurtwicklern können Sie sich diesen Wunsch auch in der Mietwohnung unkompliziert erfüllen. Die funkfähigen Gurtwickler von RADEMACHER sind universell einsetzbar und passen in alle gängigen Gurtkästen. Sie werden einfach gegen die alten, manuellen Gurtwickler ausgetauscht und an das Stromnetz angeschlossen – fertig! Nun können Sie entweder feste Öffnungs- und Schließzeiten programmieren oder die Rollläden wetterabhängig mithilfe eines Sonnen- und Dämmerungssensors steuern. Dieser wird mit einem Saugnapf an der Fensterscheibe befestigt und versorgt sich dank integrierter Solarzelle selbst mit Strom. Erfasst der Sensor einen vorher festgelegten  Helligkeitswert, fahren die Rollläden automatisch in Sonnenschutzposition – auch wenn Sie nicht zu Hause sind. Dadurch heizen sich die Wohnräume im Sommer nicht zu stark auf und Pflanzen und Möbel sind vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Praktisch ist außerdem die Zufallsfunktion: Sind die Bewohner längere Zeit vereist öffnen und schließen sich die Rollläden jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten. Dadurch sieht die Wohnung bewohnt aus, was potentielle Einbrecher abschreckt. Smart Home in der Mietwohnung bringt so neben der extra Portion an Komfort zusätzlich ein Plus an Sicherheit.

Smarte Heizungsregelung hilft beim Energiesparen

Leicht nachzurüsten sind zudem smarte Heizungsthermostate. Diese werden mit wenigen Handgriffen gegen die vorhandenen TSpirit_Heizkoerper_Fotolia_rethermostate ausgetauscht und bringen neben Komfort auch echte Effizienzvorteile, denn mit der intelligenten Regelung passt sich die Heizung Ihren individuellen Gewohnheiten an. Sind beispielsweise alle Bewohner zu einer bestimmten Zeit am Morgen aus dem Haus, schaltet die Heizung automatisch in den Energiesparmodus. Und bevor sie abends wieder nach Hause kommen, wird die Temperatur wieder hochgefahren. Natürlich können Sie jederzeit auch von unterwegs per App via Smartphone oder Tablet eingreifen und Änderungen vornehmen. Kommen Sie beispielsweise früher nach Hause als geplant, können Sie unterwegs mit wenigen Klicks die Wohnung schon einmal auf Wohlfühltemperatur bringen. Und sind Sie längere Zeit nicht zu Hause verhindert die integrierte Frostschutzfunktion, das Abkühlen der Räume unter vier Grad.

Das Zuhause auf Zuruf steuern

Sie wollen Ihr Zuhause per Sprache steuern? Auch diese Funktion lässt sich in einer Mietwohnung ganz leicht umsetzen. Mit Amazons Sprachassistentin Alexa und dem HomePilot Alexa Skill lassen sich alle Smart Home Komponenten bequem auf Zuruf steuern. Das ist besonders praktisch, wenn man mit vollen Einkaufstüten in der Hand nach Hause kommt und mit dem einfachen Befehl „Alexa, schalte die Lampe im Flur an!“ für Beleuchtung sorgt – ohne nach dem Lichtschalter tasten zu müssen. Gehen Sie abends schlafen, genügt die Ansage „Alexa, fahre die Rollläden im Schlafzimmer auf 100 Prozent!“, um den Raum abzudunkeln. Und morgens lässt sich dann per Sprachbefehl die Kaffeemaschine in der Küche starten. Über die Gerätebeschreibung können Sie dabei selbst genau festlegen, welche Komponenten über Alexa angesteuert werden können. 

Bei einem Wohnungswechsel zieht das Smart Home mit um

Von Rollläden über Heizung und Beleuchtung bis hin zu Elektrogeräten und Sprachsteuerung – eine funkbasierte Hausautomation bietet Mietern zahlreiche Möglichkeiten, das Zuhause mit wenig Aufwand in ein komfortables Smart Home umzurüsten. Praktisch: Da viele Komponenten mit wenigen Handgriffen ausgebaut werden können, zieht das System bei einem Wohnungswechsel einfach mit um. Im neuen Zuhause kommt es dann weiter zum Einsatz. Wichtig ist jedoch, dass Sie alte Schalter, Gurtwickler und Thermostate unbedingt aufheben. Denn der Vermieter kann beim Auszug verlangen, dass alles wieder in den Zustand gebracht wird, den die Wohnung beim Einzug hatte.

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