<img height="1" width="1" src="https://www.facebook.com/tr?id=431324957399237&amp;ev=PageView&amp;noscript=1">

Smart Home im Altbau

12.04.19 12:55 von Niklas Holten

"Smart Home im Altbau ist doch nicht möglich"

Die Annahme, ein Smart Home würde immer ein Haus implizieren – und zwar ein neu gebautes Haus – ist nach wie vor weit verbreitet. Aber weit gefehlt. Beim Smart Home geht es generell um ein intelligentes Zuhause, und das kann ein Haus ebenso sein wie eine Wohnung, ein Neubau ebenso wie ein Alt- beziehungsweise Bestandsbau. Wir zeigen, wie Sie smartes, modernes Wohnen in Ihrem bestehenden Zuhause realisieren können.

Smarte Anwendungen Smart_Home_Appeiner Hausautomatisierung bringen jede Menge Vorteile. Je nachdem, worauf Ihr Augenmerk liegt und für welche Komponenten Sie sich entscheiden, profitieren Sie von mehr Wohnkomfort, einer besseren Energieeffizienz oder mehr Sicherheit. In vielen Fällen bekommen Sie gleich eine Kombination dieser Pluspunkte. Mit Funksystemen lässt sich eine intelligente Haussteuerung auch in einem bestehenden Zuhause unkompliziert einrichten. Die Komponenten eines funkbasierten Smart Home Systems, sind, wie der Name schon sagt, über Funkwellen miteinander vernetzt. Eine zentrale Steuerungseinheit gibt die Befehle an die ins System eingebundenen Geräte weiter. Dafür müssen keinerlei Leitungen oder Kabel verlegt werden, Sie müssen keine Wände aufstemmen; funkbasierte Systeme benötigen lediglich einen Internetanschluss. Besonders komfortabel wird es, wenn das System auch über eine App gesteuert werden kann. Dann nämlich können Sie von überall, also auch von unterwegs, auf die Haussteuerung zugreifen, nach aktueller Situation Konfigurationen ändern oder den Zustand einzelner Komponenten überprüfen. Sind Sie auf dem Weg zu Arbeit beispielweise nicht sicher, ob Sie die Heizung im Badezimmer ausgestellt haben, lässt sich das schnell mit wenigen Klicks auf dem Smartphone kontrollieren und gegebenenfalls von unterwegs nachholen. Und wenn unerwartet Regen aufzieht, können Sie die Markise von unterwegs aus noch einfahren, um diese zu schützen.

Klein beginnen, nach Bedarf ergänzen

Bei Smart Home Systemen auf Funkbasis müssen Sie nicht gleich groß einsteigen. Wählen Sie einzelne Anwendungen, die Ihnen am wünschenswertesten oder praktischsten erscheinen. Oder Sie machen erst einmal nur einen Raum in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung intelligent und tasten sich langsam an das Konzept des modernen Wohnens heran. Wenn Sie Spaß an der intelligenten Technik haben und der Wunsche nach „mehr“ aufkommt: Kein Problem! Das Smart Home können Sie jederzeit problemlos ergänzen und erweitern, genau in Ihrem Tempo und nach Ihren Vorstellungen.

Der unkomplizierte Betrieb über Funk bedeutet einen weiteren Vorteil: Wenn Sie umziehen, können Sie das System auch ganz einfach mitnehmen und Ihrem neuen Zuhause weiter nutzen.

Alles ist möglich - werden Sie kreativ

Was ist nun konkret in einer bestehenden Wohnung in Sachen Hausautomatisierung möglich? Generell alles, was das System des Herstellers hergibt, von Heizkörperstellantrieben über Leuchten-Zwischenstecker bis zu Fenster-Tür-Kontakten und Umweltsensoren. Bei manchen Systemen, zum Beispiel dem HomePilot Smart Home von RADEMACHER, können Sie bis zu 100 Komponenten in Ihre Haussteuerung einbinden.

Wenn Ihre Wohnung oder Ihr Haus über Rollläden verfügt, können Sie diese ebenfalls ganz leicht smart machen, elektronischen Gurtwicklern sei Dank. Diese werden einfach in nur rund zehn Minuten gegen den alten manuellen Wickler ausgetauscht, ans Stromnetz angeschlossen und in das Smart Home System integriert – und Ihr Alltag ist um eine lästige Handlung ärmer beziehungsweise Ihr Wohnkomfort um eine Automation reicher.  Elektronische Gurtwickler gibt es übrigens auch in der Aufputz-Variante, in diesem Fall ist also auch kein Wändeaufstemmen nötig. Sind Ihre Rollläden bereits mit Motoren versehen, ist die Einbindung ins Smart Home ebenfalls ein Leichtes, der Fachhandwerker muss sie lediglich mit den entsprechenden Aktoren versehen und schon sind die Rollläden „im Netz“. Die Bedienung erfolgt entweder per Wandtaster, Fernbedienung oder bequem per Smart Home App. In Kombination mit Amazon Alexa oder Google Assistant reagiert das System sogar auf Zuruf. Dann genügen beispielsweise die Befehle „Alexa, schließe die Rollläden im Wohnzimmer“ oder „Dimme das Licht auf 50 Prozent“. Die Sprachsteuerung macht aber nicht nur Spaß, sondern kann Menschen, die körperlich nicht mehr so mobil sind oder nur eingeschränktes Sehvermögen haben, im Alltag deutlich unterstützen.

Individuelle Szenarien für einen komfortablen alltag

Je mehr Elemente in ein Smart Home System integriert sind, desto mehr Abläufe lassen sich automatisieren beziehungsweise desto komplexer können automatisierte Abläufe sein: Bei Systemen wie dem HomePilot lassen sich individuelle Szenarien programmieren, die dann mit nur einem Fingertipp in der App oder an der Fernbedienung aktiviert werden – komfortabler geht es nicht. Lust auf einen gemütlichen Sofa-Kinoabend? Dann Heizung an, Licht gedimmt, Rollläden herunter. Romantisches Candle-Light-Dinner? Alles wie beim Kinoabend, plus Einschalten der Musikanlage mit Ihrer Lieblingsmusik. Oder möchten Sie  dabei doch lieber die Rollläden geöffnet lassen und einen Blick auf die dezente Gartenbeleuchtung genießen? Sie entscheiden, das Smart Home macht’s.Smart-Home-Kinoabend

Je nach gewählten Komponenten punktet Ihr Smart Home auch in Sachen Sicherheit. Über eine eingebundene Innen- oder Außenkamera haben Sie Ihr Zuhause von überall aus im Blick. Über eine entsprechende Programmierung von Leuchten und Rollläden können Sie Anwesenheit simulieren, wenn Sie länger nicht zu Hause sind – und so potenzielle Einbrecher abschrecken. Für Sicherheit sorgen auch vernetzte Rauchmelder. Diese alarmieren die Bewohner im Ernstfall nicht nur mit lautem Signalton über die Gefahr, sondern aktivieren gleichzeitig eine vorher festgelegte Szene: Die komplette Beleuchtung im Gebäude schaltet sich an und die Rollläden fahren hoch und geben damit einen weiteren lebenswichtigen Fluchtweg frei. 

Smarte Förderungsmöglichkeiten für jedermann

Modernes Wohnen ist nicht nur eine Spielerei. Manche Funktionen und Möglichkeiten eines Smart Home unterstützen ein sicheres und selbstbestimmtes Leben derart, dass die Anschaffung bestimmter Hausautomatisierungs-Komponenten sogar staatlich gefördert wird. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat Programme aufgelegt, über die Sie entweder zinsgünstige Kredite oder einen Investitionszuschuss bekommen. Themen sind hier Barrierefreiheit, zum Beispiel die Rollladenautomation, und Maßnahmen zum Einbruchschutz, also zum Beispiel die Kameraüberwachung.

Beratung gibt’s beim ausgewiesenen Fachmann

Wollen Sie in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung smarte Anwendungen nachrüsten, wenden Sie sich am besten an einen Elektrofachmann. Er kennt den Markt und die aktuellen Angebote und kann Ihnen aus der Vielzahl der Optionen diejenigen Produkte empfehlen, die für Ihre Wünsche und Zwecke sinnvoll sind. Zudem kann er Sie auch zu den verschiedenen Fördermöglichkeiten beraten. Für das HomePilot Smart Home gibt es spezialisierte Fachhandwerker; einen Betrieb in Ihrer Nähe finden Sie unter https://www.rademacher.de/kontakt/fachmann-in-ihrer-naehe

Smart Home im Altbau

Letzte Beiträge

Inspirationen

Überraschende Ideen und clevere Lösungen für Ihr Smart Home: Lassen Sie sich inspirieren, wie Sie Ihr Lebensumfeld komfortabel und sicher gestalten können: Das Zuhause, den Garten, den Arbeitsplatz.