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Was kostet ein Smart Home? Beispiel für einen Neubau

28.05.18 17:03 von Niklas Holten

kostengünstiger als man denkt: das smart home im neubau

Immer mehr Verbraucher interessieren sich für Smart Home Systeme, die das Wohnen komfortabler, sicherer und effizienter machen. Laut einer aktuellen Studie, die von ResearchNow im Auftrag des Beratungsunternehmens Deloitte unter 2.000 Personen durchgeführt wurde, nutzt bereits jeder sechste Deutsche Smart Home Komponenten, darunter vor allem Lösungen für eine automatisierte Beleuchtung sowie smarte Heizungsthermostate. Vorbehalte gegenüber der smarten Technik gibt es hinsichtlich der Datensicherheit und der Kosten. Rund 38 Prozent der Befragten gaben an, dass Sie die Systeme zu teuer finden. Doch was kostet es eigentlich konkret, ein Haus zu automatisieren? Wir zeigen Ihnen anhand von einem Praxisbeispiel, wie einfach sich moderner Wohnkomfort umsetzen lässt und wieviel die Bauherren für die Smart Home Technik ausgegeben haben.  

Moderner Wohnkomfort im Neubau auf 150 Quadratmeter Smart-Home-Light

Mit einem individuellen Neubau mit rund 150 Quadratmetern Wohnfläche erfüllte sich ein Paar in Münster den Traum vom eigenen Haus. Neben großzügigen, hellen Räumen und einer hochwertigen Ausstattung wünschten sich die späteren Bewohner auch eine moderne Smart Home Technik. Sie entschieden sich für die RADEMACHER Lösung HomePilot®, die auf Funkbasis die verschiedenen haustechnischen Komponenten automatisiert und vernetzt und jederzeit flexibel erweitert werden kann. Für insgesamt rund 3.900 Euro sorgt die intelligente Technik nun für hohen Wohnkomfort und unterstützt die Bewohner nahezu unbemerkt in ihrem Alltag.

Dies wird insbesondere bei täglichen Routinen deutlich. Dank zehn eingebauten Funk-Rollladenmotoren schließen und öffnen sich die Rollläden im kompletten Haus nun ganz selbsttätig zur Wunschzeit. Die Eigentümer ersparen sich dadurch nicht nur das unschöne Gurtband an den Wänden, sondern auch den täglichen Gang zu jedem einzelnen Fenster. Über die kostenlose HomePilot® Smartphone App können die Bewohner dabei bequem von der Couch aus jederzeit eingreifen und Änderungen vornehmen. Praktisch ist zudem die integrierte Hindernis- und Blockiererkennung. Stößt der Rollladen auf ein Hindernis, zum Beispiel einen vergessenen Blumentopf auf der Fensterbank, stoppt der Motor automatisch, damit der Behang keinen Schaden nimmt. Gleichzeitig werden die Bewohner über die App darüber informiert, dass der Rollladenmotor ein Hindernis erkannt hat.  Auf jeder Etage wurde außerdem ein Wandtaster als Zentralsteuerung installiert. So kann das Paar auch einfach über einen Tastendruck alle Rollläden der kompletten Etage öffnen oder schließen.   

Smarte Beleuchtung

Die Beleuchtung im Erdgeschoss haben die Eigentümer ebenfalls in das HomePilot® System eingebunden. Für die Stehlampe im Wohnzimmer genügte dafür ein Funk-Zwischenstecker; Decken- und Wandleuchten wurden mit Universal-Aktoren, die der Fachhandwerker unsichtbar hinter dem Lichtschalter montiert hat, automatisiert. Für die passende Atmosphäre, etwa für ein romantisches Abendessen, sorgen zwei Universaldimmer. Damit können die Bewohner das Licht je nach Situation individuell regeln oder auch in ganze Szenen einbinden. Für einen entspannten Filmabend fahren beispielsweise die Rollläden auf Knopfdruck herunter, während gleichzeitig das Licht gemütlich gedimmt wird.

Für Sicherheit im Treppenhaus sorgen zwei Bewegungsmelder. Das ist besonders dann praktisch, wenn die Bewohner mit vollem Wäschekorb in den Keller gehen und keine Hand frei haben, um nach dem Lichtschalter zu tasten. Zudem bleibt das Licht nicht länger an als nötig, da es sich nach einer gewissen Zeit selbsttätig wieder ausschaltet.

Effizientes Wohlfühlklima

Fünf elektronische Heizkörperstellantriebe sorgen im Haus genau zur richtigen Zeit für die gewünschte Raumtemperatur. Während das Badezimmer nur morgens für eine Stunde geheizt wird, schaltet sich die Heizung im Wohn- und Esszimmer erst gegen Abend ein, wenn die Bewohner von der Arbeit zurückkommen. Und ist tagsüber niemand zuhause fährt die Heizung in Energiesparmodus. Durch die Kombination mit Fenster-Tür-Kontakten wird es noch effizienter: Sobald ein Fenster geöffnet wird, regelt der Heizkörper automatisch herunter, damit keine wertvolle Energie verloren geht.

Die Fenster-Tür-Kontakte bringen aber auch einen Sicherheitsvorteil: Beim Verlassen des Hauses können die Bewohner nun mit einem Blick auf ihr Smartphone überprüfen, ob wirklich alle Fenster und Türen geschlossen sind.

Drei Funk-Rauchwarnmelder runden das Smart Home Paket ab. Die Melder sorgen im SchlafziRADEMACHER-HomePilotmmer und in den Fluren jeden Stockwerkes für optimalen Brandschutz. Im Fall eines Alarms erhält der HomePilot® ein Signal und kann eine vorher festgelegte Szene auslösen. Beispielsweise schaltet sich das Licht im ganzen Haus ein und die Rollläden öffnen sich und geben lebenswichtige Fluchtwege frei. 

Das Herzstück des gesamten Systems ist die HomePilot® -Box, die zentrale Steuerungseinheit, die alle eingebundenen Geräte miteinander vernetzt. Die Box wurde einfach an den Internetrouter angeschlossen – und schon konnten die Nutzer ihr Smart Home konfigurieren und etwa den einzelnen Komponenten individuelle Namen geben, Gruppen erstellen sowie Automationen und Anwendungsszenarien einstellen.

 

Die eingebauten Komponenten und Kosten im Überblick:

  • 1 HomePilot® (zentrale Steuerungseinheit) - 300€
  • 10 Funk Rollladenmotoren - 1800€
  • 2 Wandtaster - 180€
  • 1 Zwischenstecker Schalten - 70€
  • 3 Universalaktoren - 240€
  • 2 Universaldimmer - 180€
  • 5 Heizkörperstellantriebe - 400€
  • 5 Fenster-/Tür-Kontakte - 350€
  • 2 Bewegungsmelder - 200€
  • 3 Rauchwarnmelder- 210€
  • Kosten gesamt: ca. 3900€
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