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Intelligenz aus der Luft: Wie funktioniert Smart Home auf Funkbasis

27.07.18 10:45 von Niklas Holten

Woher weiß die Geräte in einem Smart Home was sie zu tun haben?

20151120_Rademacher_Muensterland-0024Sie liebäugeln damit, Ihr Zuhause intelligent zu machen, verschiedene elektrische Anwendungen miteinander zu vernetzen? Sie möchten damit nicht nur mehr Wohnkomfort  genießen, sondern auch Energie effizienter nutzen und die Sicherheit in den eigenen vier Wänden erhöhen? Kurz, Sie wollen sich ein Smart Home einrichten? Besonders unkompliziert ist das mit einem funkbasierten System. Herzstück einer solchen Hausautomation ist die Zentrale, bei RADEMACHER ist das zum Beispiel der HomePilot®. Er kommuniziert mit den verschiedenen Komponenten des Systems, indem er Funksignale sendet und empfängt. Im Gegensatz zu einem Smart Home, das mit einem kabelgebundenen BUS-System gesteuert wird, hat die Funkvariante den großen Vorteil, dass bei ihr keinerlei Verkabelung der einzelnen Geräte erforderlich ist. Damit eignen sich funkbasierte Smart Home Lösungen besonders für bereits bestehende Häuser und Wohnungen – es müssen keine Wände aufgestemmt und keine Leitungen verlegt werden. Und: Bei einem funkbasierten System kann jeder erst einmal klein anfangen, es muss nicht gleich die große, umfassende Lösung sein. Denn ein solches System lässt sich problemlos jederzeit erweitern, ganz nach Bedarf und persönlichen Vorlieben. Sie fangen beispielsweise im Sommer mit einer Rollladen- und Markisenautomation an, ergänzen im Winter vielleicht eine Heizungssteuerung, und weil Ihnen das alles so gut gefällt, automatisieren Sie danach Ihre Beleuchtung.

So werden Ihre Markisen sonnenempfindlich

Bleiben wir beim Sommer mit viel Sonnenschein und hohen Temperaturen. So gern man in dieser Jahreszeit draußen ist und das schöne Wetter genießt, so sehr freut man sich über ein angenehm kühles Zuhause. Besonders praktisch ist es dann, wenn sich dank intelligenter Vernetzung die Rollläden bei Sonneneinstrahlung automatisch schließen und die Markise über der Terrasse oder dem Balkon selbsttätig ausfährt. Doch wie erkennen Rollläden und Markise, dass überhaupt die Sonne scheint? Diese „Intelligenz“ können Sie ihnen verschaffen, indem Sie sie mit einem Sonnensensor vernetzen, der über Funk arbeitet. Er ermöglicht die helligkeitsabhängige Steuerung von ebenfalls funkbasierten Empfängern, in diesem Fall Rollladenmotoren oder elektrische Markisenantriebe. Überschreitet die Sonneneinstrahlung einen individuell eingestellten Grenzwert, meldet der Sonnensensor diese Information an die Smart Home Zentrale. Diese sendet nun einen Funkbefehl an die zuvor festgelegten Empfänger, sogenannte Aktoren, die daraufhin aktiv werden; Rollladen oder Markise fahren bis zur gewünschten Sonnenschutzposition und verhindern, dass sich die Wohnräume zu sehr aufheizen. Einen Sonnensensor können Sie in der Regel einfach mittels Saugnapf an der Fensterscheibe befestigen, gängige Modelle versorgen sich über eine Solarzelle selbst mit Strom.Rademacher_Endersch_copyright_Axel_Breuer-Plan-B-Fotografie-0001_20180716-LP_5000

Noch mehr Steuerungsmöglichkeiten – also noch mehr Intelligenz – bietet ein funkbasierter Umweltsensor. Je nach Modell reagiert er nicht nur rein auf Sonneneinstrahlung, sondern auch auf weitere Wetterdaten. Der DuoFern-Umweltsensor von RADEMACHER zum Beispiel erfasst Temperatur, Regen, Windgeschwindigkeit und Helligkeit und unterscheidet zwischen Sonnenposition und Sonnenhöhe. Er sendet die erfassten Daten an die Smart Home Zentrale, die wiederum die vernetzten Anwendungen aktiviert. Rollläden fahren dann beispielsweise bei starkem Wind oder Regen automatisch herunter. Mit dem HomePilot® als Smart Home Zentrale und weiteren funkfähigen Komponenten können Sie vielfältige Szenarien programmieren und realisieren: Ist es um 17 Uhr trocken, regnet es also nicht? Dann schaltet sich automatisch der Rasensprenger ein. Regnet es und das Fenster vor der Markise ist geschlossen? Dann fährt die Markise nach oben. Ist das Fenster hingegen geöffnet, bleibt sie ausgefahren um zu verhindern, dass es ins Zimmer hineinregnet.

Zuverlässiger Funkkontakt dank Repeaterfunktion

Funkbasierte Smart Home Systeme vernetzen Anwendungen im gesamten Haus, vom Keller bis zum Dach. Die Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten erfolgt über die Zentrale. Damit der Funkverkehr reibungslos funktioniert, ist es wichtig, dass alle Komponenten repeaterfähig sind. Denn die Reichweite von einem Sender zum Empfänger beträgt in der Regel etwa 20 Meter. Bei repeaterfähigen Geräten spielt das in der Praxis jedoch keine Rolle. Warum? Repeater-, also wiederholungsfähige Geräte können die Weiterleitung eines Befehls jederzeit übernehmen, ihn also quasi für den nächsten Empfänger wiederholen. Sie melden es dann auch an den Sender zurück, wenn der Befehl ausgeführt wurde. Beispiel gefällig? Sendet die HomePilot Zentrale im Flur etwa an den Markisenmotor einen Schließbefehl, wiederholt der Zwischenstecker im Wohnzimmer den Befehl, bis er beim Markisenantrieb angekommen ist. Die Markise wird eingefahren. Nun sendet der Markisenantrieb die Bestätigung, dass die Markise geschlossen ist, wieder zurück an die HomePilot®-Zentrale. Auch hier fungiert der Zwischenstecker im Wohnzimmer als Repeater und leitet die Information an die Zentrale weiter. Alle DuoFern-Komponenten von RADEMACHER verfügen über diese Repeaterfähigkeit. Egal, ob Rollladenmotor, Unterputzaktoren für Licht oder Zwischenstecker: Ohne irgendeine komplizierte Konfiguration arbeiten diese sofort als Helfer und gewährleisten damit die größtmögliche Funktionssicherheit im gesamten System.

Das Funksystem DuoFern macht sich noch eine weitere Eigenschaft zunutze, die dazu beiträgt, Signale zuverlässig im gesamten Haus zu senden: Es arbeitet auf einer Frequenz von 433 MHz. Auf dieser niedrigen Frequenz profitiert das System von einer größeren  Reichweite – und kann damit auch größere Entfernungen oder mehrere Stockwerke überbrücken.

Ihre Daten bleiben bei Ihnen

Und was passiert bei dem ganzen Funkverkehr mit meinen Daten? Keine Sorge, im Funknetz von RADEMACHER bleiben Ihre Daten lokal gespeichert. Sie werden also nicht in einer Cloud abgelegt, sondern verlassen zu keinem Zeitpunkt Ihr Heimnetzwerk. Sie können das System auch komplett ohne Verbindung ins Internet steuern. Lediglich am Anfang zur Inbetriebnahme ist ein LAN oder WLAN-Zugang notwendig.  Einmal installiert, können Sie dann alle Komponenten ohne Internetverbindung, also offline, mit lokaler Steuerung per Handsender oder Wandtaster bedienen. Auch hierbei sind die persönlichen Einstellungen im HomePilot® hinterlegt und bleiben damit sicher in den eigenen vier Wänden.

Wer es flexibler möchte, kann das HomePilot® System aber auch über die kostenlose Smart Home App per Smartphone oder Tablet steuern. Damit haben Sie das Zuhause jederzeit im Blick – von überall in der Welt. So können Sie auch von unterwegs zum Beispiel überprüfen, ob alle Lichter ausgeschaltet oder die Fenster wirklich geschlossen sind.

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