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Was ist Smart Home?

15.03.19 11:45 von Niklas Holten

Fast scheint es eines dieser Buzz-Words zu sein, eins der viel benutzten Schlagwörter, die man heute bei jeder sich bietenden Gelegenheit hört: Smart Home. Klingt schick und modern. Aber was genau verbirgt sich eigentlich dahinter? Macht die per Fernbedienung gesteuerte Lampe eines schwedischen Möbelhauses mein Zuhause schon smart? Oder gehört doch mehr dazu - wir klären die Frage: was ist Smart Home?

Wie sehr das Smart Home, das intelligente Zuhause, schon im Bewusstsein der Deutschen angekommen ist, zeigen aktuelle Zahlen: Jeder vierte Bundesbürger besitzt mindestens eine Smart Home Anwendung, mehr als ein Drittel plant, eine smarte Anwendung für das Zuhause anzuschaffen. Tendenz steigend. Sie alle haben bereits erfasst, dass Smart Home mehr ist als nur ein Schlagwort. Ein intelligentes Haus bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die, einmal erlebt und genossen, die Bewohner nicht mehr missen möchten. Natürlich gilt: Je smarter, desto mehr Vorteile. Aber man muss nicht gleich groß einsteigen und alles umrüsten. Schon wenige Anwendungen, sinnvoll kombiniert, bringen einen unschätzbaren Gewinn an Wohnkomfort, je nach Anwendung kommen Sicherheit und Energieeffizienz hinzu. Doch der Reihe nach.

WAs genau ist eigentlich ein Smart Home?

Lassen Sie uns zu Beginn den Begriff des Smart Home etwas näher erläutern. Smart, also intelligent, wird ein Zuhause, das „Home“, wenn in ihm verschiedene elektrische und elektronische Anwendungen miteinander vernetzt sind und sich so Automatisierungen schaffen lassen. Diese Automatisierungen sind für die unterschiedlichsten Techniken und Geräte denkbar. In das vernetzte Haus können zum Beispiel die Innen- und Außenbeleuchtung, Rollläden und Markisen, die Heizung, Kameras und Rauchmelder aber auch die Kaffeemaschine oder die Stereoanlage eingebunden werden. Je mehr Geräte das sind, desto mehr kommen die Bewohner in den Genuss dreier charakteristischer Vorteile eines intelligenten Hauses: ein Plus an Wohnkomfort, Energieeffizienz und Sicherheit. Besonders einfach lässt sich dies mit einer Hausautomation mit Funk umsetzen – diese Systeme eignen sich auch ideal für die Nachrüstung und für Mietwohnungen und lassen sich jederzeit flexibel erweitern.

Ein zentraler Vorteil des Smart Home: Mehr Wohnkomfort im Alltag

Eine Hausautomatisierung ist etwas für Menschen, die routinemäßige Abläufe nicht immer und immer wieder selbst erledigen möchten, sondern sie lieber der Technik überlassen und damit mehr Zeit für schönere Dinge gewinnen. Beispiele? Massenhaft: Die Heizung je nach Tageszeit hoch- und runterstellen, das Licht einschalten, ausschalten, dimmen, die Markise je nach Sonnenstand und Wetterlage ein- oder ausfahren, die Musikanlage je nach Stimmung lauter oder leiser drehen. In einem Smart Home kann man all diese Anwendungen automatisch ablaufen lassen. Einmal programmiert, brauchen Sie sich um die täglichen Routinen nicht mehr kümmern. Das vernetzte Haus passt sich dabei flexibel Ihren individuellen Gewohnheiten an. Während wochentags beispielsweise die Heizung in den Wohnräumen und im Bad nur abends für ein paar Stunden aktiviert ist und tagsüber im Energiesparmodus läuft, werden am Wochenende bereits am Vormittag die Räume auf die gewünschte Temperatur gebracht. Auch komplexe Szenen lassen sich programmieren und auf Knopfdruck abrufen. Für einen kuscheligen Filmeabend wird beispielsweise die Deckenlampe ausgeschaltet, das Hintergrundlicht angenehm gedimmt und die Temperatur etwas höher eingestellt. Und mit der „Gute-Nacht-Szene“ schaltet man mit einem Klick die Beleuchtung und alle elektrischen Geräte im Wohnzimmer aus. Eine Hausautomatisierung spielt übrigens auch in den Bereich barrierefreies Wohnen hinein, erleichtern smarte Anwendungen den Alltag doch spürbar.

Mehr Energieeffizienz

In einem inteEnergieeffizienz-im-Smart-Homelligenten Haus lässt sich außerdem jede Menge Energie sparen, da die Geräte effizienter genutzt werden können. Das beginnt beim Bewegungsmelder, der das Licht nur dann einschaltet, wenn man es tatsächlich braucht, und geht bis zu Heizkörper-Stellantrieben in Kombination mit Umweltsensoren, die die Heizung abhängig von der Außentemperatur automatisch einstellen. Scheint zum Beispiel an einem kalten Herbst- oder Wintertag die Sonne, regelt das Smart Home System die Heizung herunter, um die Sonneneinstrahlung zur Erwärmung der Räume zu nutzen. Mit Einsetzen der Dämmerung schließen sich die Rollläden dann rechtzeitig, so dass keine Wärme über die Fensterflächen verloren geht. Sind Fenster-/Türkontakte in das System integriert, fahren außerdem die Heizkörper automatisch herunter, sobald ein Fenster geöffnet wird. Und verlassen alle Bewohner das Haus, schaltet das System die Heizung auf Energiesparmodus und alle elektrischen Geräte und die Beleuchtung aus. Energieeffizienz wird im Smart Home groß geschrieben.

Mehr Sicherheit

In einem Smart Home können Sie sich rundum sicher fühlen. Bewegungsmelder an zentralen Orten bringen automatisch Licht ins Dunkel und schützen zuverlässig vor Stolperfallen. Dies ist besonders praktisch, wenn man keine Hand frei hat, um nach dem Lichtschalter zu tasten, weil man beispielsweise mit vollen Einkaufstüten nach Hause kommt oder den Wäschekorb durchs Haus tragen muss. Werden Rauchwarnmelder in das System integriert, schlagen diese im Brandfall Alarm und schützen die Bewohner zuverlässig vor Rauch und Feuer. Gleichzeitig senden sie ein Signal an die Steuerungszentrale, die eine vorher festgelegte Szene auslöst und so wertvolle Minuten einspart: Die Beleuchtung schaltet sich im kompletten Gebäude ein und die Rollläden fahren hoch und geben sofort lebenswichtige Fluchtwege frei. Smart-Home-Rauchwarnmelder

Ein vernetztes Haus bietet auch einen effektiven Schutz vor Einbrechern. So schaltet sich beispielsweise die Beleuchtung über eine Zufallsfunktion zu unterschiedlichen Zeiten ein und aus und die Rollläden setzen sich im Wochenrhythmus automatisch in Gang. Dadurch wirkt das Haus bewohnt und Einbrecher werden abgeschreckt. Für zusätzliche Sicherheit können HD-Kameras für innen und außen in das System integriert werden. So haben Sie auch von unterwegs jeden Winkel Ihres Zuhauses im Blick. Besonders praktisch ist eine Kamera, die, wenn sie eine Bewegung oder Lärm erfasst, einen Soundalarm auslöst und so den Eindringling in die Flucht schlägt. Gleichzeitig wird ein Schnappschuss der Situation erstellt und per E-Mail verschickt, um die Bewohner über die Vorfälle zu informieren. Und im Freien behält man selbst im Dunkeln den Überblick über das Grundstück, denn es gibt Außenkameras mit Infrarot-LEDs, die eine Nachtsicht ermöglichen.

Hausautomation mit Funk: Unkompliziert zu installieren!

Zahlreiche Systeme arbeiten auf Funkbasis, so auch das RADEMACHER HomePilot Smart Home. Das erleichtert den Einstieg ins vernetzte Haus ungemein, denn für eine Hausautomation mit Funk müssen keine Wände aufgestemmt und Kabel oder Leitungen verlegt werden. Für die Installation und Einrichtung reichen ein PC und ein Internetzugang. Im Regelfall laufen alle Fäden in einer Steuerungszentrale zusammen, einer handlichen Box, die nicht viel Platz wegnimmt. Programmieren und flexibel nutzen lassen sich die mit der Zentrale vernetzten Komponenten dann auf unterschiedliche Weise – ganz nach persönlichen Vorlieben. Klassisch ist die Steuerung über einen zentralen oder mehrere Wandtaster und/oder Fernbedienung. Flexibler und komfortabler ist es, das intelligente Haus über eine App zu steuern, die zum System gehört. Dann hat man von Smartphone, vom Tablet und damit von überall aus Zugriff und kann auch von unterwegs jederzeit auf sein vernetztes Haus zugreifen und kontrollieren, ob alles in Ordnung ist. Immer mehr im Kommen ist auch die bequeme Steuerung über Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant.

Wenn Sie jetzt überzeugt oder zumindest neugierig auf mehr sind, lesen Sie hier mehr über die Möglichkeiten und Komponenten des HomePilot® Smart Home:

HomePilot Smart Home

Inspirationen

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